Samstag, 13. Juni 2015

Samsung und LG stellen nächste Woche erste Smartphones mit flexiblem Display vor


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Flexible Displays sind neben der Weiterentwicklung von Wearables wohl die nächsten wirklich neuen Dinge, die wir im Smartphone/Mobilfunkmarkt erwarten dürfen. Am stärksten beschäftigen sich zur Zeit die beiden Unternehmen LG und Samsung mit der Materie und bisher haben wir auch über das flexible Youm Display von Samsung berichtet. Galaxy S6 Zubehör
LG hat nun verkündet, dass sogenannte LG Z sein erstes Smartphone mit flexiblem Display sein wird. Mit bestmöglicher Hardware ausgestattet, soll sich das Telefon schon in der Massenfertigung befinden, doch genaue Details sind bislang nicht bekannt. Samsung Galaxy S
Samsung sollte ja eine limitierte Version seines Note 3 mit flexiblem Display anbieten. Noch ist nicht genau klar, ob ein Youm Display für das Note 3 kommen wird, sicher ist nur, dass ein biegsamer Bildschirm kommen wird. Und das Gute daran: Die Ankündigung hierfür soll schon nächste Woche geschehen. Wie aufregend!
Wir bleiben gespannt. Flexible Displays sind eine witzige Sache, aber sollten definitiv nicht überschätzt werden. Designtechnisch kann man da einiges machen, aber so lange die restlichen Teile eines Telefones starr sind, bringt ein bewegliches Display nur wenig. Wesentlicher Vorteil ist jedoch, dass das Display bei einem Sturz nicht mehr so leicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Wirklich profitieren werden vermutlich aber andere Technologiezweige.
via phonearena

Freitag, 12. Juni 2015

Acer Iconia B1 Testbericht

SONY DSC
TechNews hatte die Ehre zum ersten Mal ein Tablet testen zu dürfen. Hier vor mir liegt gerade das Acer Iconia B1 in der 8 GB-Variante und irgendwie war es schon aufregend. Alle reden darüber und irgendwie will man, dass das erste Mal etwas ganz besonderes ist und gibt sich dementsprechend extra viel Mühe. Dieser Schritt ist auch nicht ganz unwichtig, denn er ist entscheidend zum Blogger-Erwachsensein. Und das Ganze für gerade mal 114 €. Da haben andere für ihr erstes Mal weitaus größere Summen auf den Tisch gelegt. Doch oft hört man auch, dass das erste Mal sehr schmerzhaft für einen jungen Blogger sein kann. Ob dies auch bei mir der Fall war, erfahrt ihr in diesem Testbericht:
iPhone 6 Hülle

Acer Iconia B1

Technische Daten:

  • Maße: 1,1 cm x 12,9 cm x 19,7 cm
  • Gewicht: 320 Gramm
  • Display: 7 Zoll mit 1024 x 600 Auflösung
  • Prozessor: Dual-Core mit 1,2 GHz ( MediaTek )
  • Arbeitsspeicher: 1 GB
  • Interner Speicher: 8 GB / 16 GB ( durch microSD erweiterbar )
  • Kamera: Frontkamera mit 0,3 Megapixel
  • Akku: 2100 mAh
  • Sonstiges: Wi-Fi 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0  Yahoo Mail - Android App
Die Verpackung vom B1 macht ordentlich was her. Schicke grüne Farbe, relativ cooles Design, da glaubt man anfangs nicht, dass das Teil von Acer sein soll. Sobald sich das Auge von den vielen bunten Farben und Bildern erholt hat wird man aber stutzig. Irgendetwas an der Verpackung fühlt sich nicht richtig an. Das Auge sucht fieberhaft nach dem “Dorn” der Störung. Ist es das junge Mädchen auf dem Cover, die Briefmarke oben in der – OH MEIN GOTT, DAS TABLET LEIDET UNTER DER WASSERKOPFKRANKHEIT. Meine Güte, wie sieht das denn aus? Den ersten Schock überwunden geht es zum Test des Fiat Multipla Acer B1:

Handling: Made in North Korea

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Verpackung geöffnet und schon kam der zweite große Schock. Das Teil sieht tatsächlich aus wie auf der Verpackung. Ich will nicht sagen, dass der Rahmen des Displays dick ist, aber würde man seitlich mit einem 300 mm Großkalibergewehr auf das Tablet feuern, so würde die Kugel nicht bis zum eigentlichen Display vordringen.
Klar muss bei diesem Preis einfach ein Kompromiss gefunden werden, aber das Design geht wirklich auf keine Kuhaut. Einfache Lösung: Hält man es horizontal, verdecken die eigenen Daumen den oberen und unteren Rahmen, womit es schon einmal nicht mehr so ins Auge sticht. Gut weg vom Design. Wie fühlt es sich an? Trotz des relativ angenehmen Gewichtes leider extrem billig. Übt man etwas mehr Druck auf die Ecken aus so knarzt das Tablet extrem und man bekommt Sorge es gleich in zwei Teile gerissen zu haben. Das Display an sich fühlt sich eigenartig an und die Klappe zum microSD-Slot wird niemals länger als 3 Monate halten. Relativ angenehm ist das Äußere der Rückseite, doch ist es zusammen mit dem UI auch der einzige Lichtblick im Handling.
Acer hat es sich verkniffen zu stark an der UI zu basteln. Es wurde auf das reine Android ( 4.1.2 ) gesetzt und daran gibt es wirklich nichts zu meckern. Wer schon einmal in den Genuss eines Laptops von Acer gekommen ist, der weiß, dass darauf allerhand unnütziger Schrottsoftware installiert ist. Von der Akkuanzeige bis hin zum Menstruationskalender ist meistens alles dabei. Und auch beim Tablet konnte es Acer nicht lassen. Acer Cloud, Astro-Dateimanager ( ein zweiter Cloud-Service ), Zinio ( kein Cloud-Service ) und 2 Spiele-Kauf-Apps. Okay, ich habe schon wesentlich mehr Müll auf Endgeräten gesehen und somit sind die wenigen Programme verschmerzbar. Allgemein lässt sich festhalten, dass Acer mit dem UI alles richtig gemacht hat.
Das Bild vom Display ist akzeptabel. Definitiv keine Augenweide und Qualitätsfaschisten werden hier wohl nicht glücklich, doch ich finde, dass es für den normalen Gebrauch echt gut aussieht. Die Farben wirken kräftig und die Ränder scharf. Was will man mehr.
Ein Punkt, den ich als besonders lästig empfand: Die Knöpfe an der rechten Seite liegen extrem unpraktisch, sodass es fast unmöglich ist, das Tablet zu entsperren wenn es auf dem Rücken liegt. Hierbei muss das Gerät immer angehoben werden. Besonders umständlich, falls man nur mal kurz die Uhrzeit checken will.
Ausdauer: Wenigstens etwas.
Nach knapp 3 Stunden ist das Acer voll aufgeladen und bereit für jede Schandtat. Und davon kann es einige anstellen. Mit ständiger WLAN-Verbindung, 3D-Spielen und dem ganzen Internetkram hat der Akku um die 8 Stunden gehalten. Im Vergleich zu anderen 7 Zoll-Tablets kann sich diese Performance definitiv sehen lassen.
Eigene Energiespar-Apps hat Acer nicht mitgeliefert ( scheinbar lagen Cloud- und Spiel-Kauf-Apps höher auf der Prio-Liste ), doch wirklich nötig sind diese auch nicht.
Multimedia: 1998
2004 bekam ich mein erstes Handy mit Kamera. Ein Nokia mit durchsichtiger Hülle ( Genau wie die Sonderedition des Gameboys damals ). Leider ist mir der Name entfallen ( 6xxx glaube ich ), doch woran ich mich noch erinnere war die Kamera. VGA-High-End-Shit. Ganze 0,3 Megapixel, was damals der absoluter Hype war. Warum erzähle ich euch das? Weil das Acer B1 ganze 9 Jahre später auch eine 0,3 Megapixel-Kamera eingebaut hat. Vermutlich sogar die gleiche wie bei meinem Nokia damals.
Hierbei ist zu erwähnen, dass das Tablet über keine Kamera auf der Rückseite verfügt, sondern lediglich über eine Frontkamera. Also ist das B1 nur für Videotelefonie gedacht ( Hierbei liegt die Betonung auf “gedacht” ). War bei meinem Nokia die Kamera verschmerzbar, so lag das am relativ kleinen Display. Kleine Auflösung der Kamera und kleine Auflösung des Displays = Gut. Doch nun stellt euch vor, dass ein Bild mit einer Auflösung von 320 x 200 aufgenommen wird und dann beim Betrachten auf 1024 x 600 gestreckt wird. Sieht bisschen wie ein freakiger Instagram-Filter. Leider gehen die so aufgenommen Fotos nicht mehr als “Vintage” durch, sondern zählt schon eher zu “Destroyed”.
Selbst wenn man das B1 für Videotelefonie in irgendeiner Form nutzen könnte, würde das durch die extrem unintelligente Positionierung der Kamera unmöglich sein. Die Linse befindet sich ganz in der oberen rechten Ecke, womit der Aufnahmewinkel nicht sonderlich optimal ist ( um es höflich auszudrücken ). Aber wenigstens ist eine Panorama-Funktion integriert.
Was gut wegkommt ist der Lautsprecher. Man sollte keinen wummernden Bass wie bei einem getunten Peugot 106 erwarten, doch zum Videos schauen ist er vollkommen ausreichend. Auch die allgemeinen Systemgeräusche wirken nicht blechern, was ich durchaus erwartet hätte.
Leistung: Reagiert ähnlich schnell wie ein Konjunkturpaket
Wischt man über das Display, so ruckelt es. Dreht man das Tablet, so ruckelt es. Surft man im Internet, so ruckelt es. Öffnet man ein 3D-Spiel, so hat man kurze Zeit das Gefühl, dass Tablet habe sich aufgehangen, aber erstaunlicherweise läuft das 3D-Spiel dann fast ohne Ruckler. Doch bis auf jenes ruckelt alles an dem Teil. Kurzzeitig hatte ich das Gefühl, dass das Ding sogar beim Ruckeln ruckelt. Will man nach  “Rind­fleisch­eti­ket­tie­rungs­über­wa­chungs­auf­ga­ben­über­tra­gungs­ge­setz” googeln, so kann es vorkommen, dass man fertig mit tippen ist, aber noch kein einziger Buchstabe im Suchfeld erschienen ist. Diese kommen dann nach einer gewissen Verzögerung.
Ich könnte jetzt noch weitere Leistungsprobleme ankreiden, doch ich denke ihr habt eine Vorstellung davon bekommen. Die tägliche Benutzung leidet stark und es will keine Freude aufkommen. Youtube-Videos laufen jedoch flüssig, und somit könnte es maximal als “Abendsmaleinvideoguckenstattsichmitderfrauzubeschäftigen” durchgehen.
Fazit: Nein
So hatte ich mir mein erstes Mal nicht vorgestellt. Es tat weh, war schrecklich und hat sich einfach nur schmutzig ( nicht das Gute ) angefühlt. Versteht mich nicht falsch, mir ist durchaus bewusst, dass es auch Low Budget Tablets geben muss, aber wer sein Geld in ein B1 investiert, der kann es auch gleich anzünden. Und auch wenn ihr jetzt denken solltet: “Ach ein Tablet für 114 €, zum Videos schauen abends im Bett wird es schon reichen.” Dem sage ich folgendes:

Alternativ könntet ihr euch ein Kindle Paperwhite kaufen und mal ein gutes Buch lesen.


Donnerstag, 11. Juni 2015

HTC One X im Test: Heißer Smartphone-Body sorgt für feuchte Träume

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Welches sind die wichtigsten Kriterien, wenn wir uns ein Smartphone aussuchen? Die einen behaupten ein dicker Akku sei entscheidend und andere wiederum tragen einfach nur gerne ein Statussymbol mit sich herum. Welche Smartphone-Kriterien für mich selbst am elementarsten sind, wurde mir erneut klar als ich das One X testen durfte. Es handelt sich um Fragen wie: Liegt es gut in der Hand? Überlebt der Akku den Tag? Geht die Bedienung flüssig von der Hand? Sind die Bilder der Kamera gut? (und nicht so Ganz-Okay-Gut sondern Damit-Schaff-Ich-Es-In-Die-Fotografie-Wahlpflichtveranstaltung-Gut!) Samsung Galaxy S6 Zubehör
Wie sich das HTC One X nun im Test geschlagen hat und warum es mich sehr stark überzeugen konnte, erfahrt ihr direkt nach der Fact-Box. GALAXY S Advance

Technische Daten das HTC One X: 

  • 134,4 x 69,9 x 8,9 mm und 130 Gramm schwer
  • 4,7 Zoll großes LCD-2-Display mit Gorilla Glass 2 (1280×720 Pixel)
  • Akku mit 1.800 mAh
  • Tegra 3 Quadcore mit 1,5 GHz Taktung
  • Android 4.1.2 (Update auf 4.2.2 verfügbar) mit Sense 4 (5 mit Update)
  • 1 GB RAM Arbeitsspeicher
  • 32 GB interner Speicher
  • Beats Audio
  • 8-Megapixel-Kamera mit AF, lichtstarke f/2.0-Blende, 28mm Objektiv, 1080p-Video und 1,3-Frontkamera
  • NFC, WLAN 802.11 a/b/g/n, DLNA, Bluetooth 4.0, GPS, microSIM
  • 25 GB kostenloser Dropbox-Speicher für 2 Jahre

Handling: Balsam für die Augen und Hände

Auf meinem Tisch liegt das HTC One X in Weiß. Es liegt dort unschuldig und verschüchtert von meinem Anblick. Ich betrachte es von allen Seiten und obwohl ich schon zahlreiche Smartphones in meinen Händen hatte, raubt es mir dennoch den Atem. Das Gehäuse besteht aus sehr sanftem Polycarbonat. Es fühlt sich an wie die Lende einer Frau und hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck bei mir.
Es ist aus einem Stück gefertigt und das 4,7 Zoll große Display passt sich sehr gut in das Gehäuse ein. Es knarzt oder wackelt nichts – so muss ein Smartphone sein. Meine Augen frönen den schönen Farben und der Helligkeit des LCDs. Zwar knallen die Farben nicht so richtig wie bei dem AMOLED meines Galaxy Note 2. Dennoch habe ich keine Probleme mich an die Display-Farben des One X zu gewöhnen.
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Trotz der schönen Verarbeitung und dem sehr geilen Feeling gibt es dennoch einen Kritikpunkt. Und das ist Position des Power-Buttons und der Lautstärke-Tasten. Diese liegen einfach falsch und unbequem. Wenn ich das One X anschalten möchte, muss ich meinen Finger bis an die Oberseite des Gehäuses quälen, damit ich mit dem Gerät arbeiten kann. Zwar verfügt das One X über On-Screen-Tasten, diese sind leider nicht so mächtig, um das Gerät aus dem Schlummerzustand zu erwecken.
Auch die Lautstärke-Tasten an der rechten Seite schaffen es nicht, das One X anzuschalen. Ich hätte mir einen Home-Button wie bei Samsung-Geräten oder beim iPhone gewünscht, um mit einer schnellen Bewegung das Display zu entsperren. Es wäre auch sinnvoll gewesen den Power-Button an die Seite zu verfrachten, oben stört der einfach nur und ist unerreichbar.

Ausdauer: Souverän den Tag überlebt

Leider verbaut HTC einen relativ kleinen Akku mit 1.800 mAh Kapazität. Das ist ein bisschen mehr als im iPhone 5 steckt. Da HTC vermutlich zu spät gemerkt hat, dass das doch ein bisschen wenig ist, hat man etwas an der Software gespielt und einen Energiesparmodus integriert. Und der hat es in sich. Er regelt CPU, Helligkeit, Datenverbindung und Vibrationsfeedback. Alles Dinge, die am Akku nagen.
„Hä, warum verbraucht mein Handy Strom, wenn es vibriert?“, werdet ihr euch jetzt sicher fragen. Die Vibration im Handy entsteht durch einen kleinen Motor mit leichter Unwucht oder durch die Lautsprechermembran, die durch niedrige Frequenzen in mechanische Schwingung versetzt wird. Und das braucht dementsprechend Strom, wenn das Handy bei jeder Nachricht vibriert.
Nichtsdestotrotz hilft der Energiesparmodus dem One X souverän einen Tag zu überstehen. Nach durchschnittlich 28 Stunden machte der Akku bei normaler Dauernutzung schlapp. Wenn das Handy dauerhaft im WLAN ist, aber nur in der Ecke liegt, überlebt es auch locker 4 Tage.

Multimedia: Tegra-Zone, Sense 5 und Beats Audio

Ausgeliefert wird das HTC One X mit Android 4.1.2. Seit ein paar Wochen ist aber schon das Update auf Android 4.2.2 verfügbar. Das Update bringt nicht nur ein paar neue Android-Features, sondern auch gleich Sense 5 mit. In der neuen Sense-Version verbessert HTC nicht nur die Kamera-App, sondern spendiert zudem ein paar weitere Schmankerl, die wir bisher nur vom HTC One (und One mini) kennen. BlinkFeed, Zoe und ein neues Design sind nur einige Update-Punkte. Zudem verfügt das One X über Beats Audio, die Tegra-Zone, ein 25-GB-Dropbox-Kooperation und einen sehr guten Energiesparmodus. Meine Eindrücke zu den ganzen Features werde ich euch nun im Folgenden versuchen nahe zu bringen.
Fangen wir bei BlinkFeed an, dem neuen Homescreen, der News aus RSS-Feeds, Facebook oder whatever, übersichtlich in kleinen Kacheln darstellt. Finde ich wirklich sehr gelungen, praktisch und ansehnlich. Anfangs habe ich noch verzweifelt versucht jede Seite zurück nach oben zu scrollen, bis ich endlich entdeckt habe, dass man mit Hilfe des Zurück-Pfeiles wieder sofort an den Anfang kommt. Wer gerne News liest und was die Freunde gerade Neues posten, ohne dafür extra Facebook öffnen zu müssen, der wird mit BlinkFeed in jedem Fall sehr zufrieden sein.
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Bei der Kamera muss sich das HTC One X ebenfalls keine Blöße geben. 8 Megapixel bietet der Sensor auf der Rückseite und auf der Vorderseite knipst man immerhin noch mit 1,3 Megapixel. Die Selbstportraits mit der Frontkamera sind keine wirkliche Augenweide, dennoch reicht die Qualität locker für Videochats und Hackfressen-Portraits, die man per Whatsapp oder Hangout versenden möchte.
Dafür macht die rückseitige Kamera umso schönere Fotos. In meinen Augen macht das One X Bilder in so einer Qualität, die perfekt für ein Smartphone ist. Es müssen keine 38 Megapixel sein oder gar 5 Ultrapixel, es reichen sogar schon 8 Megapixel mit einem tollen Sensor. Des Weiteren bietet das One X noch zusätzliche Features wie eben HTC Zoe, womit ihr quasi GIFs erstellen könnt. Ihr fotografiert eine Szenerie und die Software bastelt daraus ein Bewegtbild, ähnlich wie in Harry Potter. Vermutlich gibt es nur 38 Menschen auf der Welt, die diese Option nutzen.
Wie baue ich nun eine sinnvolle Überleitung von Harry Potter zu Beats Audio? Zauberei, Magie und Illusionen – Genau! Bei letzterem muss ich oftmals an Beats Audio denken. Aktuell glänzt der Sound-„Profi“ mit Meldungen, dass sie sich von HTC frei kaufen und demzufolge waren nicht einmal Beats-Audio-Kopfhörer im Lieferumfang. Lediglich ein normales, chinesisches Headset, bei dem man nicht weiß, ob es nun okay ist oder kompletter Müll, befand sich in der Verpackung. Sind zwar hübsch anzusehen und haben einen breiten Kabelbaum, dennoch überzeugt mich der Sound nicht.
Und auch Beats Audio konnte nicht wirklich viel retten, denn das sind im Grunde auch nur Audio-Settings, die schlechte Hardware nicht in Gold verwandeln können. Doch mit anderen Kopfhörern kann mich Beats Audio nicht vom Hocker reißen. Da kann mein normaler Equalizer bei CyanogenMod gefühlt mehr. Aber es ist natürlich besser als nichts. Wer also die Wahl hat zwischen Nichts und Beats Audio, dem würde ich empfehlen, doch einmal den Sound modifizieren zu lassen.
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Beim Telefonieren schlägt sich das One X ebenfalls sehr gut. Der Sound kommt sehr sauber und klar beim Gegenüber an und die eingebaute Hörmuschel überträgt einen angenehmen Sound des Gegenübers. (allerdings nur, wenn dieser ein gutes Mikro verbaut hat)
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Jetzt fehlt im Grunde noch die Tegra-Zone, die an sich eine gute Idee ist, mehr aber auch nicht. Dort gibt es Spiele, die wohl speziell auf den Tegra-Prozessor abgestimmt sein sollen, mehr leider nicht. Keine Exklusiv-Titel oder sonstige tolle Apps, die man sich erhoffte. Das gibt es auch schon alles im Play Store und bietet keinen sonderlichen Mehrwert.
Um das Komplettpaket One X noch mehr auszuschmücken, bietet der Hersteller allen Käufern an, bei Dropbox 25 GB Gratis-Speicher zu nutzen. Im Grunde sind es aber nur 23 GB, weil HTC noch die 2 GB dazu rechnet, die man sowieso bekommt, wenn man sich als Kunde anmeldet. Zwar bietet Samsung mit seinen Flaggschiffen 48 bzw. 50 GB kostenlosen Speicher an, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul. Und den meisten Menschen sollten 25 GB locker reichen!

Leistung: Quadcore klingt eben cooler als Quintcore

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(C) Nvidia
Viele Tegra-3-Smartphones gibt es nicht auf der Welt, was ich sehr schade finde, da ich die CPU-Technologie für wegweisend in der Smartphone-Branche sehe. Aktuell  setzen aber alle Hersteller lieber auf Qualcomm-CPUs. Lediglich Motorola beweist mit dem Moto X und einem ausgeklügelten Octacore-Prozessor, dass es auch anders geht. Denn der Octacore ist im Grunde nur ein Quadcore-Prozessor mit vier zusätzlichen Singlecore-CPUs, die je eine andere Aufgabe haben. Das spart nicht nur Akku, sondern bringt auch noch zusätzliche Features wie etwa Always-On-Spracherkennung.
Und so handelt es sich bei dem Tegra 3 nicht nur um einen simplen Quadcore-Prozessor, sondern Nvidia verbaut einen zusätzlichen, kleinen Singlecore-Prozessor, der die einfachen Aufgaben im Alltag meistern soll. Dieser ist auf 500 MHz getaktet und somit auch sehr stromsparend. Im Grunde sind es also fünf Kerne – sozusagen ein Quintcore. Die restlichen vier Kerne werden erst bei anspruchsvolleren Anwendungen zur Unterstützung gerufen. Bei normaler Nutzung des One X fällt dieser Wechsel oder das Zuschalten von Kernen dankenswerterweise überhaupt nicht auf. Zudem läuft das One X ruckelfrei, zumindest in 98% aller Fälle. Die restlichen 2% sind dafür mit Rucklern verflucht. Dabei handelt es sich aber lediglich um die aufwendigeren 3D-Games, wie etwa Eternity Warrior 2 (Ist echt ein cooles Game. Kann ich nur empfehlen!). Zusätzlich zu den Rucklern hat das One X ab und zu ein kleines Hitzeproblem. Das tritt jedoch nur beim Zocken von sehr anspruchsvollen Games auf.
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Da ich das One X mit Android 4.1.2 und 4.2.2 getestet habe, musste ich leider feststellen, dass sich die Performance beim Zocken durch das Update nicht wirklich verbesserte. Grafisch nicht zu anspruchsvolle Spiele laufen dafür auf beiden Android-Versionen sehr flüssig und bereiten dem Nutzer keinerlei Probleme. Wer sich zu den Extrem-Zockern zählt, der sollte dann doch lieber zu einem anderen Quadcore-Smartphone greifen. Oder aber er klatscht sich eine Custom-ROM auf das One X. Dieses Vorgehen soll wohl die Leistung des CPU mit Hilfe eines neuen Kernels optimieren und besser auf 3D-Games abstimmen. Ob das funktioniert, kann ich an dieser Stelle nicht bestätigen, auf XDA gibt es bereits einen interessanten Thread darüber.

Fazit: Wenn ich überflüssiges Geld hätte, würde ich mir das One X einfach nur kaufen, weil es geil ist!

Ich hätte nie gedacht, dass mich je ein HTC-Gerät so überzeugen wird, wie es das One X geschafft hat. Es bietet alles was ein Smartphone in meinen Augen können muss, um auch in 3 Jahren als einigermaßen aktuell zu gelten. Die Optik und Haptik stimmen einfach, trotz fehlplatzierter Buttons. Mit 4,7 Zoll ist das Display in der Gegend der optimalen Displaygröße, wie ich persönlich finde. Der Akku bricht keine Rekorde, reicht aber um über den Tag zu kommen.
Die Akustik ist, wie ich finde, sehr gut und die Kamera macht schöne Bilder. Einziger Punkt, der das Handy etwas madig macht, ist die schwache Leistung und Hitzeentwicklung bei 3D-Games. Nicht jeder ist so vernarrt ins Zocken wie ich, doch wer ein richtig schönes und handliches Smartphone sucht, der kann ohne schlechtes Gewissen beim One X oder dem Nachfolgemodell One X+ zugreifen. Der Nachfolger ist im Grunde baugleich, verfügt aber über einen höher getakteten Prozessor und rote Streifen auf der Rückseite und Vorderseite.
Derzeit gibt es das One X mit 16 GB Speicher schon für 330 Euro oder mit 32 GB für 350 Euro. Das One X+ kostet ein paar Tacken mehr und ist ab 380 Euro zu haben. Wer doch lieber auf LTE setzen möchte, hat zudem noch das One XL zur Auswahl für rund 350 Euro.





Mittwoch, 10. Juni 2015

Live-Hangout ab 19 Uhr [Video jetzt online]

Live-Hangout ab 19 Uhr
Heute Abend ist es soweit: Ich bin im Fernsehen. Zumindest im Internet. Live, in Farbe und Ostdeutsch. Ich mache zusammen mit den beiden Kollegen von TechHive einen kleinen Hangout. Wir werden uns in erster Linie sicher erstmal gegenseitig belagern und anmaulen und ganz nebenbei sicher auch noch über die ein oder anderen Dinge aus der Technik-Welt reden. iPhone 6 Zubehör
Alle weiteren Informationen bekommt ihr bei TechHive, schaut zu und macht ordentlich mit. Ich hab Bock drauf! Samsung Galaxy S4
Update
So, der Hangout ist gelaufen, unten drunter findet ihr das Video bei YouTube.


Mittwoch, 3. Juni 2015

IBM: Daten-Tape für 35 TeraByte

Da können eine Blu-Ray-Scheibe mit einem läppischen Tausendstel der Kapazität, oder selbst eine dicke Festplatte für immerhin zwei TB nicht mithalten. IBM brachte das älteste Datenspeichermedium überhaupt, nämlich das Magnetband, auf den neuesten Stand. Vor allem durch Präzisionsverbesserungen wurde es möglich, in eine Cartridge mit üblichem Halbzollband (12,7 mm) 39 mal so viel Daten zu pressen wie in herkömmliche Tapespeicher.Samsung Galaxy S6 Hülle
 Weitere Vorteile: Magnetbänder sind lagerfähig (länger als optische Medien) und vergleichsweise billig. Liefertermin und Preis stehen noch aus. (Das Pic zeigt ein älteres Modell) GALAXY Ace Plus
[Link]

Dienstag, 2. Juni 2015

Polit-Nonsense: CDU-Politiker fordern Jugendschutz-Filter für Digital-TV


CDU fordert Jugendschutz Filter Digital-TV
Irrwitziger Vorstoß einer Gruppe von Unions-Politiker von der (vor-)letzten Reihe: Medien- und Jugendpolitiker der Union wollen laut der heutigen Ausgabe der «Rheinischen Post» die Anbieter von digitalem Fernsehen zum Einbau eines Jugendschutzfilters zwingen. Dies geht aus einem Brief der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU), Wolfgang Börnsen und Thomas Jarzombek (beide CDU) an die rheinland-pfälzische Staatskanzlei vor, wie die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Dienstagausgabe) berichtet. iPhone 6 Hüllen
Demnach sollen Hersteller von Festplattenrekordern oder DVBT-Receivern per Codesystem eine «digitale Alterskennzeichnung» für TV-Programme einbauen. Eltern könnten so beispielsweise per Knopfdruck nur Sendungen mit einer Altersfreigabe ab 12 oder 16 Jahren freischalten. GALAXY Ace Plus
Die Forderung dieser profilierungswilligen CDU-Hinterbänkler kommt einem nach dem Internet-Blockade-Gesetzentwurf von Ursula von der Leyen (“Zensursula”) aus dem letzten Jahr bekannt vor – kommt aber nun eben mit dem neuen Etikett “Digital-TV” daher und ist ganz genauso sinnfrei wie der Web-Sperrungs-Vorstoß. Denn die geforderten Codesysteme für Festplattenrekorder oder DVBT-Receiver sind ebenso schnell und einfach zu knacken wie halbherzig blockierte Webseiten.
[Photo: Samsung PR]

Montag, 1. Juni 2015

Neuer Rekord: Apple-Gewinn klettert auf 3,38 Mrd dem iPhone sei Dank

apple ceo steve jobs macbook air
Computer- und Entertainment-Pionier bleibt weiter auf der Überholspur: Apple hat sich wieder mal selbst übertroffen und dank deutlich verbesserter Verkaufszahlen von Macintosh-Computern und dem Apple iPhone neue Rekordmarken bei Umsatz und Gewinn aufstellen können.Galaxy S6 Edge Zubehör
Der Umsatz von Apple legte völlig unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise im letzten Quartal von 11,9 Milliarden Dollar auf knapp 15,7 Milliarden Dollar zu – Analysten hatten mit einem Umsatz von rund zwölf Milliarden Dollar gerechnet.
Zu verdanken ist dies insbesondere den guten Verkäufen des Apple iPhone: Zwischen Oktober und Dezember 2009 verdoppelte der Konzern aus Cupertino seine iPhone-Verkäufe auf 8,7 Millionen Stück. Vor allem auch Deutschand verkauft sich das Apple-Smartphone sehr gut.Samsung Galaxy S